20 Jahre Metzgerei Haller, Inhaber Werner Schmidt

Der Firmenname, sowie der gesamte Mitarbeiterstamm, von damals 25 Personen, wurde mit übernommen. Fritz und Ruth Haller unterstützten den jungen Metzgermeister in der Übergangszeit wo sie nur konnten. Werner Schmidt erkannte, dass er diesen Betrieb auf Dauer nicht alleine führen konnte und stellte seinen Bruder Axel Schmidt (Industriefachwirt) als kaufmännischen Leiter ein. Der geschäftliche Erfolg nahm seinen Lauf und auch privat fand Werner Schmidt 1995 sein Glück und heiratete die Fleischerei-Fachverkäuferin Claudia. Mit ihr tritt eine weitere, unverzichtbare Stütze in den Betrieb ein. Sie entlasstet ihren Mann in der Verkaufsleitung und baut kontinuierlich den Firmenzweig "Partyservice" aus. Die überaus positive Aufnahme der Kundschaft auf die Firmenübernahme und deren Entwicklung hatte zur Folge, dass abermals die Produktionsräume erneuert und die Koch- und Räucheranlagen mehr als verdoppelt wurden. Daraufhin erhielt die Metzgerei Haller die handwerkliche EU-Zulassung und unterwirft sich somit weiteren zusätzlichen Kontrollorganen zur Erhaltung und Verbesserung der Produktionsbedingungen.

2005 übernimmt Werner Schmidt den elterlichen Betrieb, die "Dauchinger Landmetzg" mit dem dazugehörigen Verkaufsfahrzeug und erneut allen Mitarbeitern. 2006 folgt die renomierte Metzgerei Riesle in Villingen.


Durch die mittlerweile familieneigene Qualivo-Rinderzucht war es nun möglich, dem Verbraucher Rindfleisch aus erster Hand, bis zum fertigen Verzehr, zu präsentieren. Die große Nachfrage nach verzehrfertigen Produkten brachte Werner Schmidt dazu, auch Köche in seinem Unternehmen zu beschäftigen. Mit täglich wechselnden Menüs und den bekannten Metzger-Imbiss-Produkten wird er allen Wünschen seiner Kunden gerecht. Der erfolgreiche Partyservice wird nun, vor allem im Bereich der warmen Speisen, im Elternhaus von Werner Schmidt, in Dauchingen, von den Köchen vor- und zubereitet. 


Werner Schmidt wandelt in den Fußstapfen seines Vaters und hat mit seinem Team schon viele nationale und internationale Preise bei Fachwettbewerben erringen können (Frankreich, Österreich, Düsseldorf, Stuttgart, CMA). Die jüngste Auszeichnung wurde der Mannschaft im November 2014 zuteil, als sie zum 6. Mal in Folge von dem Gourmet-Journal "Der Feinschmecker" zu einer der 500 besten Metzgereien Deutschlands und im März 2014, vom Fach-Journal "Fleischerhandwerk" zu einer der beliebtesten Fleischereien Deutschlands, auserchoren wurde. Die derzeitigen wöchentlichen Schlachtzahlen belaufen sich auf 35 bis 40 Schweine, 3 bis 5 Bullen und 1 Kalb, was einer Fleischbe- und verarbeitungsmenge von ca. 10 Tonnen/Woche entspricht.
Insgesamt sind in den Betrieben in Schwenningen, Dauchingen und Villingen zur Zeit 55 Personen beschäftigt, welche sich die anfallenden Arbeiten wie folgt aufteilen:

Produktion und Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren

  • Großhandel von Fleisch- und Wurstwaren
  • Imbiss und Partyservice (kalt und warm, sowie Full-Catering)
  • Lebensmitteleinzelhandel
  • Qualivo-Rinderzucht

Die betrieblichen Erfolge wurden nur möglich durch die Treue und tatkräftige Mithilfe der langjährigen Mitarbeiter. Ein Großteil des Teams ist bereits mehr als 10 bzw. 20 Jahre, 3 Mitarbeiter sogar über 30 Jahre dem Unternehmen treu.

Beste Fleischereien 20141

auszeichnung beliebteste metzgerei 2

2014 wurden wir von unseren Kunden als eine der 100 beliebtesten Metzgereien Deutschlands ausgezeichnet!

Urkunde


40 Jahre Dauchinger Landmetzg

Schon seit seiner Ausbildungszeit hatte Manfred Schmidt den Traum, einmal selbstständig zu sein. 1964 legte er seine Meisterprüfung ab, bevor er 1969 seine eigene Metzgerei in Donaueschingen zur Pracht, zusammen mit Ehefrau Inge, eröffnen konnte. Das Geschäft florierte, so dass die Schmidts schon 1973 ihr eigenes Geschäfthaus in Dauchingen erwerben konnten - die Dauchinger Landmetzg -.
Noch im gleichen Jahr machte sich der fleißige Metzgermeister daran, seine leckeren Fleisch- und Wurstwaren auch auf dem Schwenninger Wochenmarkt zu verkaufen. Aufgrund der stetig wachsenden und guten Resonanz der Kundschaft wurde und ist dieser bis heute fester Bestandteil der Dauchinger Landmetzg. Aus der nahegelegenen Kurstadt Bad Dürrheim bekam er dann 1980 die Anfrage, ob er denn auf dem dortigen Wochenmarkt nicht auch seine hervorragenden Produkte verkaufen möchte. Seither konnte Manfred Schmidt sich auch dort, mit seiner Mannschaft und den mittlerweile vielfach international ausgezeichneten Wurstwaren, präsentieren.
All diese erfolgreichen Aktivitäten führten dazu, dass die bisherigen Räumlichkeiten in Dauchingen zu klein wurden. 1982 erfolgte dann der An- und Umbau in der Schwenninger Straße 13. Das Ladengeschäft, sowie die Wurstküche und Kühlräume wurden vergrößert und auf den neuesten Stand gebracht. Auch damals wurde schon auf die Umwelt geachtet und so installierte Manfred Schmidt eine Wärmerückgewinnungsanlage, welche die erzeugte Wärme der Kühlmaschinen wiederverwendet. In den folgenden Jahren erneuerte und verbesserte der Metzgermeister seinen Betrieb ständig mit moderneren Produktionsanlagen, sowie größeren Verkaufswagen. Die Geschäftsentwicklung war sehr gut und die kleine Landmetzgerei wurde nicht nur von ihren Kunden gelobt und geschätzt, sondern auch von der internationalen Fachjury. Die Produkte bekamen unzählige Medaillen, besonders der "Schwarzwälder Schinken" wurde immer wieder sogar mit Pokalen ausgezeichnet (Holland, Dänemark, Österreich, Frankreich, USA). In Österreich erhielt Manfred Schmidt sogar noch zusätzlich den Ehrenpreis des österreichischen Innenministers.
1993 erwarb Manfred Schmidt die namhafte Metzgerei Haller in Schwenningen, welche sein Sohn Werner selbstständig übernahm. Es begann eine gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Betrieben in Schwenningen und Dauchingen - zwischen Vater und Sohn. Vier Jahre später wurde eine eigene Rinderzucht in Mutter-Kuh-Haltung, mit hochwertigen Limousin-Rinder auf dem familieneigenen Hof auf Hinterhölzer (Deisslingen) gegründet. Die Tiere werden nach dem Qualivo-Qualitäts-Prinzip "Rindfleisch mit Genussgarantie" gefüttert und gemästet. Dieses Prinzip übertrifft sogar die Anforderungen der Herkunfts- und Qualitätszeichens des Landes Baden-Württemberg.
Nicht nur die Anforderungen an den Herkunftsnachweis steigen ständig, sondern auch die Ansprüche der Verbraucher und da Manfrad Schmidt beides in gleichem Maße erfüllen wollte, erwarb er 2002 ein einzigartiges Verkaufsfahrzeug im Kreis Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ein Fahrzeug, mit dem es erlaubt ist (aufgrund seiner abgetrennten, gläsernen Zelle) auf den Wochenmärkten Hackfleisch-Produkte zu verkaufen.


Metzgerei Haller 1928

85 Jahre Metzgerei Haller

Viel Mut, Zuversicht und der Glaube an das eigene Können waren notwendig, als Metzgermeister Christian Haller im Jahre 1928 das Geschäfts- und Wohnhaus in der Austraße 55 in Schwenningen käuflich erwarb.
In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld mit Inflation und großer Arbeitslosigkeit waren es für das junge Metzgerpaar Christian und Christine Haller keine optimalen Startbedingungen, zumal das Geschäftshaus sich damals in einer absoluten Stadtrandlage befand.
Per Fahrrad wurde der Vieheinkauf auf den Schlachtviehmärkten in Donaueschingen und Rottweil getätigt. Zu Fuß brachte man die Rinder zum Schwenninger Schlachthof. Mit dem Handkarren wurden die Fleischteile vom Schlachthof zur Weiterverarbeitung in die Metzgerei gebracht. Erst 1933 brachte der Kauf eines Geschäftsautos eine wesentliche Arbeitserleichterung mit sich.

Die Jahre bis zum Kriegsbeginn 1939 waren von einer stetigen Zunahme des Fleischverbrauchs gekennzeichnet, was sich auch positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirkte. Der Kriegausbruch jedoch beendete jäh diese Tendenz und man erlebte die Kriegsjahre mit der Einführung der Lebensmittelmarken und der Kontingentierung von Fleisch- und Wurstwaren, bis zum totalen Zusammenbruch der Versorgung im Sommer 1945.

Die anschließenden "Hungerjahre" verhinderten naturgemäß eine normele Geschäftsentwicklung. Erst die Währungsreform im Jahre 1948 beendete diesen Negativtrend. Die nunmehr freie Marktwirtschaft schuf das viel zitierte Wirtschaftswunder, somit sah auch das Meisterehepaar Haller wieder eine Zukunftsperspektive. So wurde im Jahre 1953 die Wurstküche erneuert und vergrößert und 1958 wurde durch einen Anbau an das Geschäftshaus der Laden von 20m2 auf 60m2 vergrößert. Mit einer durchgehend gekühlten Verkaufstheke war man kühltechnisch und hygienisch auf dem neuesten Stand. Nach einem harten und erfolgreichen Berufsleben übergaben am 1. Juli 1964 Christian und Christine Haller den Metzgereibetrieb an ihren Sohn Fritz und dessen Ehefrau Ruth.

Mit viel jugendlichem Optimismus und einer großen Portion Risikobereitschaft wagteman sich schon im Jahre 1967 an den totalen Umbau des Geschäftshauses. Durch Einbeziehung und Umgestaltung des Altbaus konnte die Verkaufsfläche auf 180m2 vergrößert werden. Mit der Angliederung einer Lebensmittelabteilung, mit allen Frischeprodukten, nahm man die Herausforderung des Wettbewerbs an. Durch permanent steigende Umsätze, sowohl in der Lebensmittelabteilung als auch in der Metzgerei, sah man sich bei den Kunden als Nahversorger bestätigt.

Durch diese Umsatzentwicklung war die Kapazität der bisherigen Wurstküche erschöpft und Fritz Haller entschloss sich 1978 zu einem Neubau der Produktions- und Kühlräume. Dies war zugleich auch die Weichenstellung zur Belieferung Hallerscher Produkte für Wiederverkäufer. 10 Jahre später erfolgte nochmals eine grundlegende Renovierung des Ladengeschäfts. Mit hochwertigen Materialien schuf man das passende Ambiente zu den ebenfalls hochwertigen Produkten.

Nicht nur mit seinen Produkten war Fritz Haller außerordentlich erfolgreich, sondern auch in der Ausbildung von jungen Gesellen. So bildete er innerhalb 8 Jahren 2 Landes- und Bundessieger aus. Damit wurde die Metzgerei Haller zum bundesweit erfolgreichsten Fleischerei-Ausbildungsbetrieb in den 80er Jahren. Fritz Haller engagierte sich des Weiteren auch noch über 20 Jahre für das Schwenninger Fleischerhandwerk. Daraus resultierte auch, dass ein Fernsehteam vom WDR, für drei Sendungen im ARD-Ratgeber, im Verkaufsraum der Metzgerei Haller die Gelegenheit bekam, in seinem Beitrag den Verbrauchern Einkaufstipps rund ums Fleisch zu geben. Auf dem Höhepunkt ihres beruflichen Schaffens entschlossen sich Fritz und Ruth Haller ihren Betrieb an einen geeigneten Nachfolger zu verkaufen.

In der fachlich hochgeschätzten Familie Schmidt aus Dauchingen sahen Fritz und Ruth Haller den idealen Nachfolger, der ihr Lebenswerk in ihrem Sinne fortführen würde. So erfolgte die offizielle Übergabe an den erst 25-jährigen Metzgermeister und Industriekaufmann Werner Schmidt am 1. Januar 1993.

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